feuchtes beijing im quadrat!
nihao zusammen...
ja, wir haben es vollbracht...die fast 9000 km zwischen moskau und peking per zug sind hinter uns und nun sind wir heil in der grossen chinesischen volksrepublik angekommen...und eben das volk ist massiv praesent...peking ist der perfekte kontrast zu den weiten mongoliens...unglaublich. wir sind vor 3 tagen angekommen, nachdem wir durch die gobiwueste getuckert waren, das abteil mit 2 schweizern teilend(nadja und roman seien an dieser stelle gegruesst)...nach einiger hektik fanden wir, in einem traditionellen hutong (alte kleinquartiere mit engen gaesschen) situiert, in einem kleinen chinesischen hotel ein zimmer zu einem jugendherbergenpreis...mit klimaanlage! und das ist kein simples detail, denn wir kochen foermlich...oder besser gesagt verdampfen...die feuchtigkeit ist erdrueckend, die hitze auch...man sieht keine 300 m weit, so trueb ist es...aber schon nach wenigen stunden waren wir bezaubert von dieser stadt...die chinesen spruehen vor lebensfreude, es ist was los in den gassen, von morgens bis abends spaet...gerueche steigen in die nase, einige etwas weniger angenehm als andere, die augen eilen von lampions ueber schilder und kuriositaeten zu den vielen velos...ein gehupe und geschrei, dazwischen verkaeufer oder opas die karten oder schach spielen...und das essen...klasse. ihr seht ich komme nicht mehr aus dem schwaermen, und deshalb ist das leben als waschlappen (ugs. huedeli) auf zwei beinen (jordi sei an dieser stelle gegruesst und theo an mulege erinnert) ertragenswert...in den letzten tagen waren wir im himmelstempel, der von einem riesigen garten umgeben ist... gestern genossen wir auch noch den sommerpalast, wunderschoen...und da uns wieder einmal ziemlich warm war, liessen wir es uns nicht nehmen im kaiserlichen see zu baden, wie so viele alte chinesen...gegenueber dem baikal war das wasser "pisswarm"...aber eben angenehm, um eienen moment die einen umgebende feuchtigkeit als normal zu betrachten. heute schwitzten wir uns durch die verbotene stadt...ein riesen komplex typisch chinesischer architektur, wo einst die kaiser residierten (was fuer ein fremdwort...man koennte meinen mein vater sei deutschlehrer...oder unterstaedtler). die mauer, ja die mauer...die haben wir vom zug aus schon gesehen, soch wir werden sie wohl noch ein wenig naeher betrachten gehen...die abende verbringen wir oft auf einer kleinen terasse, etwas kleines knabbernd und tsingtaobier trinkend...dann ist die stadt in einer ganz anderen stimmung...kleine leuchtschilder ueberall, snackstaende, ambulante bierverkaeufer, drachenfliegenlassende menschenmassen auf dem tien'an'men-platz, das mao-bildnis im hintergrund, lampions etc. diese stadt ist grandios, einfach sehr verschieden von all dem, was ich bis jetzt gesehen hatte...erbsenglace oder baeume mit infusion (!)...wo sieht man denn das schon? wir werden also sicher noch einige tage hier bleiben und uns die spezielle atmosphaere einpraegen...

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