Tuesday, July 12, 2005

hiking to bodg and craziness of naadam

zurueck in UB, zurueck zur zivilisation...wir pennten eine nacht im UB guesthouse und am naechsten tag gings auf eine zweitageswanderung mit yonatan, einem israeli, den wir am white lake kennengelernt hatten...klasse typ, der mit dem velo unterwegs ist (micha, er hat in mir die lust erweckt, wieder mal radelnd unterwegs zu sein...good times)...ueberwitzig, echt, der typ ist klasse. jeder schwiezer, den er bis jetzt getroffen hat, also auch ich, hat ihm von claude marthaler erzaehlt...wir liefen diskutierend aus der hauptstadt raus, richtung stalinmassaker-memorial und weiter auf den bodg-berg, einer der 4 heiligen berge, die ulan bataar umgeben...es ging ziemlich zur sache, yonatan nach 3 jahren armee topfit, doch manu und ich kamen ganz schoen ins schwitzen...auf dem gipfel war eine dieser buddhistischer gebetsstaette, voller farbiger fahnen und tuecher...wir entschieden uns zum fluss tull runterzuwandern um uns zu erfrischen und das zelt aufzustellen...doch kaum waren wir in der naehe des flusses wurden wir von mosquitos gefressen...so badeten wir eine weile, um die hitze und juckfaktor zu bekaempfen, doch wanderten wieder ein wenig bergaufwaerts um unser lager aufzustellen. lagerfeuer und gitarre, doch die biere hatten wir im fluss vergessen...blaireaux! die nacht zu dritt mit gepaeck in einem 2er-zelt war ziemlich eng, aber wenigstens hatten wir nicht kalt...um 5 zog er los um seinen israelischen freund am bahnhof abzuholen, manu und ich packten unsere sachen gegen 9 uhr...denn es war der erste tag des naadamfestivals, nationalfeiertag der mongolei, die 83 jahre alt wird. wir liefen dem fluss entlang, begleitet von einem etwas angetrunkenen mongolen, der auf meiner gitarre spielte und uns dann ein teller eigeweide anbot, das wir dankend ablehnten...wir kamen ziemlich schnell in die stadt, wo uns ein typ mit klimatisiertem japanischem jeep ohne aufforderung ins zentrum fuehrte...kaum aus dem jeep gestiegen lief uns yonatan ueber den weg, den wir beauftragten naadam-eroeffnungszeremonie-tickets zu besorgen...wir stressten umher um eine uebernachtungsmoeglichkeit zu finden, trafen dabei auf eine nette franzoesin, marjorie...wir erwischten per zufall ein taxi mit stadionparkingbewilligung...hunderte von menschen vor dem stadion, wie yonatan finden? irgenwie fanden wir ihn...mit marjorie sprechend, die wir vorhin gerade kennengelernt hatten! doch des zufalls nicht genug hoppst auf einmal jamie daher, mit seinem ewigen smile auf der birne...so drueckten wir uns durch die menschenmasse ins stadion und schauten uns die zeremonie an, eine nicht sehr gelungene mischung aus tradition und moderne...etwas langweilig...also "spienzelten" (DSA) wir ab und zu hinter uns aus dem stadion, da wir ganz oben standen...und wer steht am imbissstand? mirjam und koen...UB ist klein, unglaublich...soschauten wir zuasammen etwa wrestling und bogenschiessen (zusammen mit pferderennen sind das die 3 disziplinen der "mongolischen olympiade")...die anzuege der wrestler waren ein augenschmaus...unterhose und bauch- und brustfreies oberteil...nach einem sieg der obligatorische adlertanz...koestlich. die hitze (definitiv ~) trieb uns zurueck ins zentrum, wir tranken ein letztes bier zusammen und nahmen abschied...irgendwie werden wir uns sicher in peking ueber den weg laufen...oder sonst wo. manu und ich schnappten uns ein gemuesesandwich, nach so vielem fettigem reis und nudeln und suppe, aber vor allem fleisch, ein traum...die traditionell mongolische kueche ist eben wirklich nicht die abwechslungsreichste...gemuese und fruechte fehlen doch "ein wenig"...am abend gingen wir mit jamie, dem in korea englisch lehrenden ami ryan, yonatan und seinem freund noam an ein oeffentliches konzert von einer art mongolischen patent ochsner...der suche bataar-platz war bombenvoll, alle mongolen sangen mit...danach war noch das klassische kleine feuerwerk...etwas folklore muss doch auch hier sein!

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