Friday, July 01, 2005

in the land of ghingis khan

wo soll ich anfangen...keine ahnung. wir waren 2 tage am baikalsee, die perle sibiriens...unglaublich, atemberaubend...und wir beissen uns auf die finger dass wir nicht mehr zeit eingeplant haben. das ist eine dimension, die man sich nur schlecht vorstellen kann, wenn man nicht dort ist. wir unternahmen 2 kleine wanderungen (wegen manus knie), chillten am see...und ich bin sogar 30 sek. darin rumgezappelt, bei 14 grad...nur fuer den mythos. auch der geraeucherte omul schmeckte unglaublich fein...aber die zeit draengte und wir fuhren zurueck nach irkutsk, wo wir trotz buspanne unseren zug nach ulan-bataar erwischten...eine letzte flasche vodka und noch die letzten packungen mifloc im gepaeck gings richtung sueden...wir lernten viele andere reisende kennen, nicht zuletzt wegen den unglaublichen wartezeiten an der russisch-mongolischen grenze...grob geschaetzt waren es etwa 6 h...wie auch immer, wir tafen jamie, ein schottischer jongleur mit philosophiemaster (becki, the man is from edingburgh)...sobald wir in der mongolei waren, fing das naturspektakel schon an...ein sonnenuntergang wie ich ihn noch nie gesehen hatte (theo, er rivalisiert mit playa todos santos, ali baba und gatsby, essaouira kann, glaube ich, knapp mithalten)...klar wird man melancholisch und irgendwo denkt man an zuhause, aber der blick auf diese landschaft, von zeit zu zeit ein gir (mongolische jurte), fluesse...ich kann es kaum erwarten von der hauptstadt wegzukommen...mit jamie probieren wir etwas zu organisieren. wir kamen also heute morgen um 6 an, fanden eine unterkunft und gingen etwas laufen, um unsere leeren magen etwas nzu beruhigen...im einzigen offenen cafe trafen wir auf einen akzentfrei franzoesisch sprechenden mongolen aus dem altaygebiet, der uns half beim bestellen einer mahlzeit...fleischravioli, the...klassisch mongolisch, wie auch schaschlik...an vegetarier und die, die diese session im proberaum erlebt haben: tofu, nice to meet you. fett ist praesent, gemuese selten. nach enem schlaefchen und einer eiskalten (nicht einfach kalt, nein) dusche organisierten wir das zugticket nach peking und gingen die soeben genannten schaschlik (fleischspiesschen, die ich aus gaston kannte) degustieren...mongolische haute cuisine. jedenfalls winkte uns ein bartiger mann mit gegaerbter haut zu sich an einen tisch auf dem trottoir...es stellte sich heraus, dass er ein franzoesischer globetrotter ist, 75 jahre alt...wir setzten uns, sprachen und tranken bier (wir hatten schon einen etwas leichten kopf, aber als ein mongole rueckwaerts von seinem stuhl fiel, besoffen und benommen am boden liegen blieb, wussten wir, dass wir unsere grenzen kennen), stundenlang...der typ erzaehlte uns geschichten, eine richtige maerchenstunde fuer uns erst schluepfende reisevoegel...in diesem sinne waren wieder voll aufgetankt mit traeumen und wir blickrn erfreut und neugierig auf das, was uns erwartet...

1 Comments:

Blogger Kris McKnight said...

Hey Jonas and Manu - I'd love to read about your travels but unfortunately I can't understand as single word of your beautiful language. I'm sure you're having a great time time. The Trans-Siberian is such an amazing experience.

Maybe I could try copying and pasting your blog into a translating website?

July 01, 2005 2:32 pm  

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