san baijn uu
es ist schon eine ganze weile her, seitdem ich mich an einen computer bemuht hab...oder besser gesagt konnte...denn wir waren nun 8 tage in den mongolischen hoehen...wir haben einen alten russischen armeebus gemietet und sind mit jamie (jonglierneder schotte), mirjam & koen(hollaendisches komikerpaar) und ihr imaginaerer franzoesischer freund pierke und dawa (weltklasse mongolische dolmetscherin) auf und davon. am ersten tag gings bis zu little gobi, ein kleiner auslaeufer der grossen wueste, die ein drittel der mongolei bedeckt...weiter ging's nach kharakorum, der alten hauptstadt der mongolei, wo auch das erdene zuu kloster steht...doch hauptziel war der white lake, ein grosser see inmitten gruener huegel...dort verbrachten wir 3 wunderbare tage. baden, fischen, wandern, "wizard" spielen (die jugend des 4. und 5. stocks der rue marcello 3 moege sich an dieser stelle an die tage erinnern, als wir im gang unendliche kartenspielsessions veranstalteten...sam: scotchrolle!) und natuerlich reiten...da kam so ein richtig romantisches gefuehl auf, alleine, nur du und dein ross...es toent kitschig, aber war unvergesslich...die weichteile wurden ein wenig durchgeschuettelt, doch zum glueck hatte ich (nicht wie manu) einen mongolischen sattel. wir ritten zu einem vulkan, 2965 m hoch, und damit hoechster punkt unserer bisherigen reise...wir machten uns wieder auf die reise, nach tsetserleg und von da an den wundervollen ogily nuu, ein etwas kleinerer see, wo wir vom schoenen wetter profitierten und den letzten tag genossen, denn am naechsten morgen ging's zurueck nach ulan bataar...auf holpriger strasse, wie immer...ich wurde selten so durchgeschuettelt, denn die teerstrassen enden etwa 20 km von UB...es bleiben viele klasse erinnerungen...die landschaft, die sonnenuntergaenge, der kontakt mit den familien...denn wir uebernachteten immer bei familien in ihrem gir, das mongolische pendant zur jurte...mit den kindern war der kontakt einfach aufgestellt, ich mit der gitarre, jamie mit seinen devilsticks...diese erstaunten gesichter, jung und alt, als er mit parafin in der nacht feuerspiele vorfuehrte, waren unglaublich. wir spielten auchmanchmal fussball oder machten ein lagerfeuer, wo wir etwas tranken...entweder ghingis (mongolisches bier, das bei koen eine gewisse schizophrenie bewirkte...von nun an war der groesste khan mit von der partie), airag (etwas sauer, nicht wirklich gut...halt was man von gegaerter stutenmilcherwarten kann!) oder selbstgebrannter stutenmilchvodka...auch die crew war klasse...wir hatten uns im zug von irkutsk nach UB kennengelernt und landeten mehr oder wenig zufaellig im selben bus...die chemie stimmte, wir haben viel gelacht, diskutiert, gepielt...weltklasse!

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