last report, all the way from the 16th floor of chungking mansion, kowloon, hong-kong
wo soll ich anfangen...ich sitze vor dem flimmernden bildschirm, ein croissant von delifrance (nein, eure augen teuschen euch nicht...es gibt sie wirklich...nach 2 monaten musste es einfach sein) im magen, eins neben mir, ein mangosaft und, unser "petit faible" seitdem wir in die naehe macaus gekommen sind, ein pastel di nata...portugisische spezialitaet, ein kleines toertchen...mmmmmmmh. all dies von manu serviert, denn heute war er an der reihe mit fruehstueckfischen...habe gerade mails von kanada, norwegen, kalifornien und maxico gelesen...und dennoch fuehrt kein weg um den gedanken herum, dass wir morgen mittag zurueck fliegen...(zweites croissant im magen)...gestern passierte wieder einmal so etwas unglaubliches... dem tipp (neue deutsche rechtschreibung) von pipo folgend gingen wir nach stanley, ein kleines dorf auf der suedseite von hongkong island, wo wir letzte einkaeufe auf dem markt machten, danach, zurueck in central, rollten wir auf der laengsten rolltreppe der welt - 800 m - eine gasse rauf, schlenderten durch den zoologischen garten und nahmen nas funiculaire rauf zum victoria peak...kurz nachdem wir unsere blicke ueber das fantastische wolkenkratzermeerpanorama streichen liessen, sahen wir jason...locker daherlaufend...jason ist einer der zwei amerikaner, mit denen wir in maoskau, im schatten der leninstatue am jaroslawer bahnhof, hackisack gespielt hatten...das war am 4. tag unserer reise, also vor 7 wochen, kurz bevor wir den zug nach irkutsk betraten...sie gingen einen anderen weg, nach wladiwostock, dann japan und so...und dann taucht doch tatsaechlich die fratze dieses americanomexikaners auf dem hoechsten punkt hongkongs auf...wir diskutierten eine ganze weile, tauschten reiseerfahrungen etc. es fing dann an zu regnen, so gingen wir wieder runter, zu ihrem hotel, wo mike wartete...sein blick sagte alles...er zeigte uns den film seiner speiseroehre und magens (eine malariatablette war in seinem hals steckengeblieben und verbrannte diese stelle...landete im spital, das ist der grund wieso sie ueberhaupt in HK waren) und dann luden sie uns zum nachtessen in einem malaysischen restaurant ein...klasse abend, lustige diskussionen...eines dieser unglaubliche ereignisse, dass das leben so suess macht...(pastel di nata weg vom fenster...klein aber weltklasse) das leben on the road ist auch suess...und so verliessen wir yangshuo vor einer woche, gingen nach guangzhou, eine ziemlich grosse stadt, die einem riesen supermarkt gleicht...geschaefte ueberall...und eine kleine insel - shamian dao - mit viel charme...doch das auslaufende chinavisuum zwang uns nach macau weiter zu reisen...lange eine portugisische kolonie (bis 1999) ist diese halbinsel 30 km suedlich von hongkong nun noch 50 jahre ein territorium mit spezieller regelung, wie auch hongkong, bevor beide vollstaendig zu china gehoeren werden...alle strassenschilder und werbungen sind in portugisisch, viele bauten im kolonialstil, chinesische touristen, casinos...und straende...denn wir waren nun am pazifik angekommen und genossen 2 tage am strand...(mangosaft ist geschichte)...und portugisische kueche...bacalhao, pastel di nata und viele andere leckereien aus den panaderias liessen wir uns schmecken..."la good life", quoi (yo, props to my homie K-maro)...trotz teilweise stuermischem wetter nahmen wir nach 3 tagen das boot (captain igloo style) nach hong-kong, wo uns jaimie erwartete, dieser verrueckte devilstickjongleur aus schottland...denn kein boot wollte ihn in shanghai an bord lassen und so trafen wir ihn nach 4 wochen wieder...fuer einen nachmittag...er nun schon nach taiwan weitergeflogen...fuer uns hiess es hong-kong zu erforschen...parks, swimmingpool, wolkenkratzer, shopping, wokenkratzer...und shopping...und wolkenkratzer...und auch shopping und hochhaeuser...und wolkenkratzer (etc.)...you get the picture...wir liessen uns, wie die meisten budget-travellers (mit 2 L!), im haesslichsten hochhaus im umkreis von kilometern nieder...es traegt den taeuschenden namen "chungking mansion" und befindet sich mitten in kowloon, der am dichtesten besiedelte stadtteil der welt...es wimmelt nur so von indern, pakistani, ghanaern, philippinos...16 stoecke, 6 lifte, 80 herbergen, hunderte von menschen...mansion madness...und so folgten wir einem "rabatteur" zum "pakistan mess"...ich verstehe heute noch nicht, wieso wir dort blieben und 4 naechte bezahlten...wir waren in einem doppelzimmer das roch, wie der rest der raeume, es hatte haare im bett (die 10 wandelers, die vor einigen jahren im "hotel aladin" in new york waren moegen sich an dieser stelle erinnern), ein fenster war mit carton geflickt, die einzige telefonlinie der unterkunft verlief quer durch unser zimmer, an die mauer gescotcht...die betten waren holzbretter mit einer minimalen matraze (etwas 10 cm dick), der klodeckel fiel nach einer stunde runter, es hatte keine duschbrause (einfach ein schlauch), das waschbecken war nicht dicht und beim fernseher musste man mit einem eyeliner (zu diesem zweck schon dort liegend, AdR) in vier loecher stochern, um lautstaerke oder kanal zu wechseln...9 quadratmeter paradies auf erden! wir sahen uns um und fanden eine klasse herberge im 16. stock...doch der alte pakistani wollte nichts wissen..."booked is booked...money no back...if you want you can go"...tja, ich musste mich ganz schoen ins zeug legen, bis er uns das geld fuer 2 naechte zurueckgab...so zogen wir gestern um, und das traveller's guesthouse erscheint uns weltklasse...das ende unserer reise ist in sicheren haenden, der letzte tag wird genossen werden...denn im nu sind wir wieder zuhause...es war schoen, es war bunt, es war neu, es war erstaunlich...es war weltklasse!

1 Comments:
jonas junge ... nach langer zeit hab ich nun mal deinen blog komplett gelesen ... und das fernweh greift wieder um sich ... wunderschön geschrieben ... stay on the road :)
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