Thursday, July 28, 2005

komm wir fahren gegen sueden...

diese woche ist wieder im flug vergangen...wir verliessen peking also auf diesen sogenannten hard seats, d.h. 4. klasse...man stelle sich ein ganz normaler bummler vor, dann doppelt so viele, spukende, rauchende, schnarchende und ueberall schlafende (auf dem klo, auf dem waschbecken, am boden...ueberall!) chinesen. folklore, ich sag's euch. aber weltklasse. eine chinesische studentin sprach uns an und wir sprachen eine ganze weile ueber china und anderes...als die nacht kam, probierten wir zu schlafen, was mehr oder weniger gelang...man verliert irgendwie das zeitgefuehl...bin auf einmal aufgewacht, den kopf in lichischalen...sun, ein anderer chinese den wir getroffen haben, stieg um 3 uhr morgens aus und kam mich wecken, damit ich in seiner couchette schlafen konnte...und entschuldigte sich noch mich zu stoeren...unglaublich! ich liess also manu in der 4. klasse und ging kraeftig pennen...nach einer ziemlich langen busfahrt kamen wir in pingyao an. dieses staedchen ist eine der am besten erhaltenen staedte der ming-dinastie, hat eine sehr schoene stadtmauer, keine autos und steht unter unesco-kulturschutz...wir genossen 3 tage in diesem verschlafenen oertchen, wo es um einiges kuehler als in der hauptstadt war...rumradeln, openair billard spielen mit einheimischen (eine frau neben mir hoertgerade "vangelis"-style-musik...aaaaah! a.d.r.), karten und backfammon spielen...chillen, wie man das im jargon so sagt. unsere reise fuehrte weiter (diesmal in 3. kl., also liegewagen) nach xi'an, wo wir die letzten 4 tage verbracht haben...vor allem bekannt, seitdem ein bauer 1976 eine ganze unterirdische armee aus terra-cotta fand, als er ein brunnenloch ausgrub...ziemlich beeindruckend, was sich der herr qing sich da fuer eine armee machen liess, damit sie ihn nach seinem tod schuetzen kann...das hostel ist auch klasse, ganz viele tolle leute kennengelernt...sie machen auch ein europaeisches fruehstueck...und wir muessen gestehen, dass wir uns seit pingyao jeden morgen ein solches goennen. chinesen essen einfach das slebe morgens, mittags und abends...aber es ist nicht so, dass wir mit chinesischem food auf kriegsfuss stehen...ganz koestlich, was die da kochen, aber ab und zu ein break kommt gelegen. wir besuchten auch das moslemquartier von xi'an, mit der grossen moschee...ganz schoen, ein klasse krimskramsmarkt...erstaunlich, wie sehr ich diese religion mit einem erdteil in verbindung gesetzt habe...und auf einmal siehst du chinesen mit traditioneller muslimischer kleidung. speziell. auch kebab verkauften sie, aber irgendwie mit tofu oder so...wir haben's nicht probiert. heute nachmittag geht's weiter nach chengdu. mann haette annehmen koennen, dass wir aus unseren fehlern gelernt haben, aber nein...wir werden diesmal nicht 10 sonder satte 16 stunden in der 4. klasse verbringen...wir freuen uns drauf...eeeeeeuh, nein, nicht wirklich. aber es war auch ganz guenstig. aber wenn es was anderes zur auswahl gegeben haette...wir haetten etwas gezoegert. ein franzoesisches paerchen hat uns gestern viel von chengdu und yangshuo erzaehlt...es scheint wunderbar zu sein...und da gehen wir jetzt hin...machts gut, bis nai...

Thursday, July 21, 2005

byebyebeijing

die letzten beiden tage waren fuer mich wohl von den schoensten, seitdem wir die schweiz verlassen haben...vorgestern haben wir mit jamie und manu fahrraeder gemietet und sind in der ganzen stad rumgeradelt...quer durch hutongs, dem kanal entlang, doch auch auf hauptschlagadern des pekinger verkehrs...eine ganz andere art, diese stadt kennenzulernen...und ein angenehmer wind, der um die ohren und ins gesicht blaest...am abend mussten wir leider von miriam, koen und jamie abschied nehmen...es war schoen sie hier noch einmal zu treffen...bis um 2 uhr morgens tranken wir tsingtaos im innenhof eines cafes und sprachen ueber gott und die welt...solche leute zu treffen, mit denen es nicht immer um smalltalk geht, tut gut...und deshalb machte es mir auch nichts, dass ich am naechsten tag um 7 todmuede aufstehen musste, um zu einem ziemlich entfernten stueck mauer zu fahren, in einem minibus...mongoleirevival, sozusagen. wir marschierten 10 km auf dieser immensen mauer...beeindruckend...schweisstreibend...aber eben fantastisch, denn es waren nur ganz wenige leute dort und meistens waren wir mit manu alleine unterwegs...bei der rueckfahrt verfuhr sich der chauffeur in peking, doch nach einem koestlichen chineseischen mahl schliefen wir seelig ein...heute abend velassen wir die hauptstadt, es geht auf billigen holzsitzen (4. klasse) 10 h richtung pingyao...fortsetzung folgt
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dear english speaking readers...i apologize for not writing much in your tongue...but proportional to the amount of readers it is OK, so there you go. after 2 amazing weeks in mongolia we left these barely inhabited fields and mountains to ariive in china...man, amazing how many people are arround here. well, it is beijing, so very different than the rest of the huge country, i guess. cycling our bikes arround the city with jamie and manu was one of my happiest moments since i left...we also went swimming with some old people in one of the lakes arround the summer palace, fought our way through the chinese chinese tourists in the forbidden city and we hiked the great wall yesterday, in a not very touristic area...7 miles on this amazing world wonder...up and down and up and down and so on. but we get used to the weather...42 degrees celsius and about 90% humidity (brentton knows what i'm talking about)...a climate i dont really enjoy, but the surroundings are so beautiful that it is worth is...and at night you can always cool down arround a few beers, talking to koen and miriam...we have 4 weeks to get to hong-kong, allready over half of our trip is over...we have seen so much, we have met so many people, it is great...saying goodbye is never easy, but soon other people and other places will come...not to replace the ones before, but to be added to the ones before...

Monday, July 18, 2005

feuchtes beijing im quadrat!

nihao zusammen...

ja, wir haben es vollbracht...die fast 9000 km zwischen moskau und peking per zug sind hinter uns und nun sind wir heil in der grossen chinesischen volksrepublik angekommen...und eben das volk ist massiv praesent...peking ist der perfekte kontrast zu den weiten mongoliens...unglaublich. wir sind vor 3 tagen angekommen, nachdem wir durch die gobiwueste getuckert waren, das abteil mit 2 schweizern teilend(nadja und roman seien an dieser stelle gegruesst)...nach einiger hektik fanden wir, in einem traditionellen hutong (alte kleinquartiere mit engen gaesschen) situiert, in einem kleinen chinesischen hotel ein zimmer zu einem jugendherbergenpreis...mit klimaanlage! und das ist kein simples detail, denn wir kochen foermlich...oder besser gesagt verdampfen...die feuchtigkeit ist erdrueckend, die hitze auch...man sieht keine 300 m weit, so trueb ist es...aber schon nach wenigen stunden waren wir bezaubert von dieser stadt...die chinesen spruehen vor lebensfreude, es ist was los in den gassen, von morgens bis abends spaet...gerueche steigen in die nase, einige etwas weniger angenehm als andere, die augen eilen von lampions ueber schilder und kuriositaeten zu den vielen velos...ein gehupe und geschrei, dazwischen verkaeufer oder opas die karten oder schach spielen...und das essen...klasse. ihr seht ich komme nicht mehr aus dem schwaermen, und deshalb ist das leben als waschlappen (ugs. huedeli) auf zwei beinen (jordi sei an dieser stelle gegruesst und theo an mulege erinnert) ertragenswert...in den letzten tagen waren wir im himmelstempel, der von einem riesigen garten umgeben ist... gestern genossen wir auch noch den sommerpalast, wunderschoen...und da uns wieder einmal ziemlich warm war, liessen wir es uns nicht nehmen im kaiserlichen see zu baden, wie so viele alte chinesen...gegenueber dem baikal war das wasser "pisswarm"...aber eben angenehm, um eienen moment die einen umgebende feuchtigkeit als normal zu betrachten. heute schwitzten wir uns durch die verbotene stadt...ein riesen komplex typisch chinesischer architektur, wo einst die kaiser residierten (was fuer ein fremdwort...man koennte meinen mein vater sei deutschlehrer...oder unterstaedtler). die mauer, ja die mauer...die haben wir vom zug aus schon gesehen, soch wir werden sie wohl noch ein wenig naeher betrachten gehen...die abende verbringen wir oft auf einer kleinen terasse, etwas kleines knabbernd und tsingtaobier trinkend...dann ist die stadt in einer ganz anderen stimmung...kleine leuchtschilder ueberall, snackstaende, ambulante bierverkaeufer, drachenfliegenlassende menschenmassen auf dem tien'an'men-platz, das mao-bildnis im hintergrund, lampions etc. diese stadt ist grandios, einfach sehr verschieden von all dem, was ich bis jetzt gesehen hatte...erbsenglace oder baeume mit infusion (!)...wo sieht man denn das schon? wir werden also sicher noch einige tage hier bleiben und uns die spezielle atmosphaere einpraegen...

Tuesday, July 12, 2005

hiking to bodg and craziness of naadam

zurueck in UB, zurueck zur zivilisation...wir pennten eine nacht im UB guesthouse und am naechsten tag gings auf eine zweitageswanderung mit yonatan, einem israeli, den wir am white lake kennengelernt hatten...klasse typ, der mit dem velo unterwegs ist (micha, er hat in mir die lust erweckt, wieder mal radelnd unterwegs zu sein...good times)...ueberwitzig, echt, der typ ist klasse. jeder schwiezer, den er bis jetzt getroffen hat, also auch ich, hat ihm von claude marthaler erzaehlt...wir liefen diskutierend aus der hauptstadt raus, richtung stalinmassaker-memorial und weiter auf den bodg-berg, einer der 4 heiligen berge, die ulan bataar umgeben...es ging ziemlich zur sache, yonatan nach 3 jahren armee topfit, doch manu und ich kamen ganz schoen ins schwitzen...auf dem gipfel war eine dieser buddhistischer gebetsstaette, voller farbiger fahnen und tuecher...wir entschieden uns zum fluss tull runterzuwandern um uns zu erfrischen und das zelt aufzustellen...doch kaum waren wir in der naehe des flusses wurden wir von mosquitos gefressen...so badeten wir eine weile, um die hitze und juckfaktor zu bekaempfen, doch wanderten wieder ein wenig bergaufwaerts um unser lager aufzustellen. lagerfeuer und gitarre, doch die biere hatten wir im fluss vergessen...blaireaux! die nacht zu dritt mit gepaeck in einem 2er-zelt war ziemlich eng, aber wenigstens hatten wir nicht kalt...um 5 zog er los um seinen israelischen freund am bahnhof abzuholen, manu und ich packten unsere sachen gegen 9 uhr...denn es war der erste tag des naadamfestivals, nationalfeiertag der mongolei, die 83 jahre alt wird. wir liefen dem fluss entlang, begleitet von einem etwas angetrunkenen mongolen, der auf meiner gitarre spielte und uns dann ein teller eigeweide anbot, das wir dankend ablehnten...wir kamen ziemlich schnell in die stadt, wo uns ein typ mit klimatisiertem japanischem jeep ohne aufforderung ins zentrum fuehrte...kaum aus dem jeep gestiegen lief uns yonatan ueber den weg, den wir beauftragten naadam-eroeffnungszeremonie-tickets zu besorgen...wir stressten umher um eine uebernachtungsmoeglichkeit zu finden, trafen dabei auf eine nette franzoesin, marjorie...wir erwischten per zufall ein taxi mit stadionparkingbewilligung...hunderte von menschen vor dem stadion, wie yonatan finden? irgenwie fanden wir ihn...mit marjorie sprechend, die wir vorhin gerade kennengelernt hatten! doch des zufalls nicht genug hoppst auf einmal jamie daher, mit seinem ewigen smile auf der birne...so drueckten wir uns durch die menschenmasse ins stadion und schauten uns die zeremonie an, eine nicht sehr gelungene mischung aus tradition und moderne...etwas langweilig...also "spienzelten" (DSA) wir ab und zu hinter uns aus dem stadion, da wir ganz oben standen...und wer steht am imbissstand? mirjam und koen...UB ist klein, unglaublich...soschauten wir zuasammen etwa wrestling und bogenschiessen (zusammen mit pferderennen sind das die 3 disziplinen der "mongolischen olympiade")...die anzuege der wrestler waren ein augenschmaus...unterhose und bauch- und brustfreies oberteil...nach einem sieg der obligatorische adlertanz...koestlich. die hitze (definitiv ~) trieb uns zurueck ins zentrum, wir tranken ein letztes bier zusammen und nahmen abschied...irgendwie werden wir uns sicher in peking ueber den weg laufen...oder sonst wo. manu und ich schnappten uns ein gemuesesandwich, nach so vielem fettigem reis und nudeln und suppe, aber vor allem fleisch, ein traum...die traditionell mongolische kueche ist eben wirklich nicht die abwechslungsreichste...gemuese und fruechte fehlen doch "ein wenig"...am abend gingen wir mit jamie, dem in korea englisch lehrenden ami ryan, yonatan und seinem freund noam an ein oeffentliches konzert von einer art mongolischen patent ochsner...der suche bataar-platz war bombenvoll, alle mongolen sangen mit...danach war noch das klassische kleine feuerwerk...etwas folklore muss doch auch hier sein!

Saturday, July 09, 2005

san baijn uu

es ist schon eine ganze weile her, seitdem ich mich an einen computer bemuht hab...oder besser gesagt konnte...denn wir waren nun 8 tage in den mongolischen hoehen...wir haben einen alten russischen armeebus gemietet und sind mit jamie (jonglierneder schotte), mirjam & koen(hollaendisches komikerpaar) und ihr imaginaerer franzoesischer freund pierke und dawa (weltklasse mongolische dolmetscherin) auf und davon. am ersten tag gings bis zu little gobi, ein kleiner auslaeufer der grossen wueste, die ein drittel der mongolei bedeckt...weiter ging's nach kharakorum, der alten hauptstadt der mongolei, wo auch das erdene zuu kloster steht...doch hauptziel war der white lake, ein grosser see inmitten gruener huegel...dort verbrachten wir 3 wunderbare tage. baden, fischen, wandern, "wizard" spielen (die jugend des 4. und 5. stocks der rue marcello 3 moege sich an dieser stelle an die tage erinnern, als wir im gang unendliche kartenspielsessions veranstalteten...sam: scotchrolle!) und natuerlich reiten...da kam so ein richtig romantisches gefuehl auf, alleine, nur du und dein ross...es toent kitschig, aber war unvergesslich...die weichteile wurden ein wenig durchgeschuettelt, doch zum glueck hatte ich (nicht wie manu) einen mongolischen sattel. wir ritten zu einem vulkan, 2965 m hoch, und damit hoechster punkt unserer bisherigen reise...wir machten uns wieder auf die reise, nach tsetserleg und von da an den wundervollen ogily nuu, ein etwas kleinerer see, wo wir vom schoenen wetter profitierten und den letzten tag genossen, denn am naechsten morgen ging's zurueck nach ulan bataar...auf holpriger strasse, wie immer...ich wurde selten so durchgeschuettelt, denn die teerstrassen enden etwa 20 km von UB...es bleiben viele klasse erinnerungen...die landschaft, die sonnenuntergaenge, der kontakt mit den familien...denn wir uebernachteten immer bei familien in ihrem gir, das mongolische pendant zur jurte...mit den kindern war der kontakt einfach aufgestellt, ich mit der gitarre, jamie mit seinen devilsticks...diese erstaunten gesichter, jung und alt, als er mit parafin in der nacht feuerspiele vorfuehrte, waren unglaublich. wir spielten auchmanchmal fussball oder machten ein lagerfeuer, wo wir etwas tranken...entweder ghingis (mongolisches bier, das bei koen eine gewisse schizophrenie bewirkte...von nun an war der groesste khan mit von der partie), airag (etwas sauer, nicht wirklich gut...halt was man von gegaerter stutenmilcherwarten kann!) oder selbstgebrannter stutenmilchvodka...auch die crew war klasse...wir hatten uns im zug von irkutsk nach UB kennengelernt und landeten mehr oder wenig zufaellig im selben bus...die chemie stimmte, wir haben viel gelacht, diskutiert, gepielt...weltklasse!

Friday, July 01, 2005

in the land of ghingis khan

wo soll ich anfangen...keine ahnung. wir waren 2 tage am baikalsee, die perle sibiriens...unglaublich, atemberaubend...und wir beissen uns auf die finger dass wir nicht mehr zeit eingeplant haben. das ist eine dimension, die man sich nur schlecht vorstellen kann, wenn man nicht dort ist. wir unternahmen 2 kleine wanderungen (wegen manus knie), chillten am see...und ich bin sogar 30 sek. darin rumgezappelt, bei 14 grad...nur fuer den mythos. auch der geraeucherte omul schmeckte unglaublich fein...aber die zeit draengte und wir fuhren zurueck nach irkutsk, wo wir trotz buspanne unseren zug nach ulan-bataar erwischten...eine letzte flasche vodka und noch die letzten packungen mifloc im gepaeck gings richtung sueden...wir lernten viele andere reisende kennen, nicht zuletzt wegen den unglaublichen wartezeiten an der russisch-mongolischen grenze...grob geschaetzt waren es etwa 6 h...wie auch immer, wir tafen jamie, ein schottischer jongleur mit philosophiemaster (becki, the man is from edingburgh)...sobald wir in der mongolei waren, fing das naturspektakel schon an...ein sonnenuntergang wie ich ihn noch nie gesehen hatte (theo, er rivalisiert mit playa todos santos, ali baba und gatsby, essaouira kann, glaube ich, knapp mithalten)...klar wird man melancholisch und irgendwo denkt man an zuhause, aber der blick auf diese landschaft, von zeit zu zeit ein gir (mongolische jurte), fluesse...ich kann es kaum erwarten von der hauptstadt wegzukommen...mit jamie probieren wir etwas zu organisieren. wir kamen also heute morgen um 6 an, fanden eine unterkunft und gingen etwas laufen, um unsere leeren magen etwas nzu beruhigen...im einzigen offenen cafe trafen wir auf einen akzentfrei franzoesisch sprechenden mongolen aus dem altaygebiet, der uns half beim bestellen einer mahlzeit...fleischravioli, the...klassisch mongolisch, wie auch schaschlik...an vegetarier und die, die diese session im proberaum erlebt haben: tofu, nice to meet you. fett ist praesent, gemuese selten. nach enem schlaefchen und einer eiskalten (nicht einfach kalt, nein) dusche organisierten wir das zugticket nach peking und gingen die soeben genannten schaschlik (fleischspiesschen, die ich aus gaston kannte) degustieren...mongolische haute cuisine. jedenfalls winkte uns ein bartiger mann mit gegaerbter haut zu sich an einen tisch auf dem trottoir...es stellte sich heraus, dass er ein franzoesischer globetrotter ist, 75 jahre alt...wir setzten uns, sprachen und tranken bier (wir hatten schon einen etwas leichten kopf, aber als ein mongole rueckwaerts von seinem stuhl fiel, besoffen und benommen am boden liegen blieb, wussten wir, dass wir unsere grenzen kennen), stundenlang...der typ erzaehlte uns geschichten, eine richtige maerchenstunde fuer uns erst schluepfende reisevoegel...in diesem sinne waren wieder voll aufgetankt mit traeumen und wir blickrn erfreut und neugierig auf das, was uns erwartet...